ÜBERSTUNDENREGELUNG AB 1.9.2020

Im Zusammenhang mit den bisherigen Regelungen hat es sehr viel Unzufriedenheit bei den Erzieherinnen gegeben. 

Mit dem neuen Modell "Ampelregelung" schaffen wir in den Kindertageseinrichtungen Freiräume, die es den Leitungen ermöglichen, z.B. auf Krankheitsausfälle flexibel reagieren zu können. Allerdings verlagert sich damit auch die Verantwortung für einen sachgerechten Umgang mit Überstunden auf die Kindergartenleitung. Dieses Modell ist bei vielen Betrieben eingeführt und hat für die Mitarbeiter wie auch die Leitungen erhebliche Vorteile.

 

Das Modell: 

Rote Phase: Ab 40 Stunden (bei Teilzeitkräften entsprechend weniger; siehe Tabelle*) geht das Arbeitszeitkonto auf die Leitung über. Sie entscheidet in Absprache mit dem Verwaltungszentrum, wann die über die Grenze der unten genannten Überstunden hinausgehenden Stunden abgebaut werden.

 

Gelbe Phase: von 20 bis 40 Stunden (bei Teilzeitkräften entsprechend weniger (siehe Tabelle*) bespricht der/die Mitarbeiter/in gemeinsam mit der Leitung, wann und wie die Stunden abgebaut werden.

Grüne Phase: Bis zu 20 Stunden (bei Teilzeitkräften entsprechend (siehe Tabelle unten*) dürfen angehäuft werden. Der/die Mitarbeiter/in ist alleinige  "Herr/in" seines/ihres Überstundenkontos.


 *     Berechnungsschema für Stundenermittlung             bei Teilzeitkräften: 


 

Es wird dringend empfohlen, sich im "grünen" Stundenbereich zu bewegen. Insbesondere bei Kündigungen können hohe Überstundenstände ganz gravierende Auswirkungen haben, da diese dann neben bestehenden Urlaubsansprüchen zu einer Verkürzung der Zeiten bis zum Ausscheiden führt.  

 

 

Fragen der Leitungen:
Neue Überstundenregelung: bislang war Abbau der Überstunden nur innerhalb der Verfügungszeit möglich; bleibt es weiterhin dabei oder wurde dies ebenfalls gelockert?
Überstundenverantwortung liegt bei Leitung und damit auch das "wann" und das "wie".